Geschichte

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Geschichte des Clubheims

 
Geschichte des ClubheimsIm Juli 1995 hat der damalige Oberbürgermeister Dr. Reiland von Aschaffenburg dafür gesorgt, dass uns ein Raum in der Lamprechtstraße 2 (ehemaliges Stadtkrankenhaus) von Seiten der Stadt vermietet wurde. Leider konnte der Raum nur bis zu 20 Personen fassen. Zu diesem Raum gehörten keine Toiletten. Wir mussten etwas weiter zu den Toiletten gehen und diese mit der Lebenshilfe teilen. Zu unseren Treffen alle 14 Tage kamen immer sehr viele Gehörlose und es wurde oft ziemlich eng in unserem kleinen Clubheim.

1997 wurde das Gebäude, in dem sich unser Clubheim befand, von der Stadt Aschaffenburg an private Anbieter verkauft. Dies hatte zur Folge, dass der Mietvertrag für unser damaliges Clubheim gekündigt wurde. Zum Glück begab sich wieder die Stadt Aschaffenburg auf die Suche nach einem passenden Raum für uns und fand diesen auch im Rundgebäude des Altkrankenhauses in der Lamprechtstraße 2 im Erdgeschoss. Dieser Raum war jetzt viel größer und besaß getrennte Toiletten. Unser neues Clubheim konnte bis zu 45 Personen beherbergen. Wir bauten uns selbst eine kleine Küche und eine Theke. Es wurden einige Abteilungen gegründet, z.B. Skat- und RommeAbteilung, der Frauenabteilung etc.. Bis zum Juli 2003 war dieser Raum unser Clubheim. Das Rundgebäude des Altkrankenhauses musste von der Stadt Aschaffenburg verkauft werden: Der Mietvertrag mit der Stadt Aschaffenburg wurde erneut gekündigt. Wir waren sehr enttäuscht und bekamen das Gefühl, vom Pech verfolgt zu werden.

Wieder begab sich die Stadt Aschaffenburg auf die Suche nach einem geeigneten Raum für ein neues Clubheim. Die ersten zwei Angebote, die wir bekamen, lehnten wir ab, da die Räume entweder zu alt oder zu klein waren. Das dritte Angebot in der Sandgasse 1 hat uns von Anfang an gut gefallen, jedoch warf die Finanzierung einige Probleme auf. Nach zweiwöchiger Bedenkzeit haben wir dann doch das Angebot angenommen. Durch Umbaumaßnahmen in Selbsthilfe besitzt unser Clubheim heute einen großen Raum mit Theke, Küche und zwei kleinere Nebenräume. Die Theke wurde von den Eheleuten Rudi ( ) und Eike ( ) Göhler gestiftet.
 
 
Wir würden uns sehr freuen, wenn wir für den weiteren Erhalt unseres Clubheims Spenden entgegennehmen könnten. Durch Umbaumaßnahmen in Selbsthilfe besitzt unser Clubheim heute einen großen Raum mit Theke, Küche und zwei kleinere Nebenräume.



Die Theke (aus dem Jahr 2003) wurde von den Eheleuten Rudi ( 19.11.2004) und Eike Göhler ( 25.11.2005) aus Hösbach gestiftet.
 
 
Dank Glücksspirale konnten wir uns Tische und Stühle kaufen. Sogar eine Terrasse haben wir jetzt. Dieser Raum kann bis zu 70 Personen fassen. Um die finanzielle Belastung durch die Miete abfangen zu können, treffen wir uns jeden Freitag im Clubheim. Wir stellen diesen Raum auch anderen Abteilungen, wie z..B. den evangelischen und katholischen Gemeinschaften zur Verfügung. Wir haben endlich ein schönes Clubheim, in dem sich jeder wohlfühlt. Wir hoffen, dass wir diesen Raum noch lange behalten bzw. finanzieren können.

Besonders möchten wir der Stadt Aschaffenburg, dem Landkreis Aschaffenburg, dem Landkreis Miltenberg und auch dem Bezirk Unterfranken danken, die sich alle an den Betriebskosten bisher beteiligen. Wir hoffen, dass dies auch in der Zukunft so sein wird. Danken möchten wir auch den Firmen Göhler/Hösbach, Heylands Brauerei/Großostheim, Metzgerei Kunkel/Goldbach, Getränkemarkt Gathof/Kahl, sowie den Lions-Club Aschaffenburg und Lions-Club Popenajum, die uns immer wieder unterstützen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn wir für den weiteren Erhalt unseres Clubheims Spenden entgegennehmen könnten.


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Samstag den 05. April 2008
im neuen Vereinsheim der Gehörlosen "Patrick-Göhler-Haus" (=PGH) in Aschaffenburg-Schweinheim


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Eröffungs- und Einweihungsfeier

Am Freitag, den 04. April 2008 um 15 Uhr wurde das neue Vereinsheim des Gehörlosenvereins Aschaffenburg und Miltenberg e.V. in Schweinheim eingeweiht. Geladen waren an diesem tag ausschließlich die Mitglieder des Gehörlosenvereines sowie etliche Ehrengäste. Auch von der Presse waren einige dabei, insgesamt waren ca. 150 Personen anwesend.

Das Vereinsheim gilt als sehr wichtiger Meilenstein in der Geschichte des Vereins, denn bisher war der Standort des Vereins immer mit Problem verbunden. Dass es überhaupt so kam, war dem Bauherrn Patrick Göhler zu verdanken, dem der Gehörlosenverein im Gegenzug damit dankte, das Haus nach ihm zu benennen: das Patrick-Göhler-Haus. Auch wird ein Portrait des Stifters immer wieder an dieses wichtige Ereignis erinnern.

Das Haus besteht aus einem Parterre mit Untergeschoss, alles in luftigem Design gehalten und in warmen Tönen. Der Festsaal beeindruckt durch seine Geräumigkeit, kein Vergleich zu alten Zeiten". Die Bar ist zwischen Küche und Festraum untergebracht, ein eigener Kühlraum in Reichweite bestens dazu geeignet, ständig für Nachschub zu sorgen. Im Untergeschoss befinden sich neben Büro- auch Abstellräume und Sanitäranlagen. Im Außenbereich sind Parkplätze in großer Zahl vorhanden, demnächst werden noch ein Grillplatz und Grünflächen folgen.

Um 15 Uhr wurde in einen kleinen ökumenischen Gottesdienst im Festsaal um Segen für das Haus gebeten, die Gebete wurden jeweils in Lautsprache und Gebärdensprache gehalten. Oswald Haun eröffnete im Nachhinein die Ansprache mit einem Rückblick auf die Vereinsgeschichte, den Patrick Göhler mit einer Fixierung auf den Bauverlauf des Hauses abschließt. Mit der Hilfe von 12 Architekten wurde das Gebäude geplant, der Spatenstich schließlich am 29. Juni gefeiert. Patrick Göhler bedankt sich bei den beteiligten Unternehmen und weiteren Personenkreisen, die ihn bei dem Projekt unterstützt haben und ohne deren Hilfe er mit weitaus mehr Problemen zu kämpfen hätte.

Für die Stadt Aschaffenburg sprachen nun Herr Oberbürgermeister Herzog und Bürgermeister Elsässer ihre Glückwünsche dem Verein aus. Ferner sprach Frau MdB Scheel und die Vertreterin des Bezirktagspräsidenten Frau Arnold. Es folgten Herr Gast von dem Landesverband der Gehörlosen Bayern und Herr Bühringer von dem Bezirksverband Unterfranken sowie die Vertretungen der Gehörlosenvereine Würzburg, Schweinfurt, Hanau, Offenbach, Darmstadt und Bayreuth. An Präsenten wurden Blumen und auch Geldspenden überreicht, die dem Gehörlosenverein einen guten Start im neuen Heim ermöglichen sollten. Beehrt wurde die Feier zudem durch die Anwesenheit von Herrn Landrat Dr. Reuter, Herrn MdL Christ, dem ehemaligen Oberbürgermeister Dr. Reiland, ehemalige Bürgermeister Dehn, dem Behinderten-Beauftragten Herr Buhler sowie Frau Schmittgen vom Paritätischen Dienst in Würzburg. Auch sprach der Bauzeichner des Gebäudes noch einige Worte, Patrick Göhler schloss sich dem an, zudem wurde das Bild enthüllt, das den Stifter zeigt. Es soll zukünftig an einem schönen Platz an das tolle Ereignis erinnern. Gefeiert wurde nun bei Kaffee und Kuchen, auch Häppchen wurden am Büfett gereicht. Eine Baufirma trug mit einer einstudierten Tanzeinlage zu der guten Stimmung bei. Die Runde löste sich gegen 17 Uhr langsam auf, und ein Teil blickte schon mit Vorfreude auf den kommenden Tag, den Tag der offenen Tür, zu dem Leute von Nah und Fern erwartet wurden.




Tatsächlich kamen bis zu 400 Leute aus Fulda, Giessen, Wetzlar, Schweinfurt, Würzburg, Rechtenbach, Marburg, Darmstadt, Offenbach, Frankfurt und Hanau, sogar aus Nürnberg und München sollen einige dabei gewesen sein, um der Tag der offenen Tür des neuen Vereinsheims mitzuerleben. Um 10 Uhr kamen die ersten, die letzten gingen um 1:30 Uhr. Es waren insgesamt zwei sehr schöne Tage und der Gehörlosenverein Aschaffenburg und Miltenberg kann mit Zufriedenheit auf die kommenden Zeiten sehen.

Quelle: AKTUELL-Heft-Nr. 62, Seite 10 und 11


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Gemälde "Patrick Göhler"

Freitag, 04. April 2008 im neu eröffneten GL-Vereinsheim in Schweinheim


Quelle: AKTUELL-Heft-Nr. 62, Seite 1



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Vereinsvorsitzender spricht zur Einweihung

des neue Vereinsheims der Gehörlosen in Aschaffenburg-Schweinheim

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen aller Gehörlosen bei Herrn Kirchenrat Pfarrer Klenk und Herrn Diakon Steinle für die Einweihung unseres Vereinsheims recht herzlich bedanken.

Ich würde nun gerne die Gelegenheit nutzen und auf den langen Weg zurückblicken der uns alle letztlich heute hierher geführt hat.

Anfang der 90er Jahre trafen sich die Gehörlosen in dieser Region noch in privaten Gaststätten, was immer wieder zu Unzufriedenheit bei den Gehörlosen und Problemen mit den Wirten führte. Im Frühjahr 1995 habe ich erstmals mit dem damaligen Oberbürgermeister Dr. Reiland über diese Problematik und dem Wunsch nach einem eigenen Treffpunkt gesprochen.

Im Juli 1995 hat der Oberbürgermeister dafür gesorgt, dass uns ein Raum in der Lamprechtstrasse 2 (ehemalige Stadtkrankenhaus) von Seite der Stadt vermietet wurde. Leider konnte der Raum nur bis zu 20 Personen fassen. Zu diesem Raum gehörten auch keine Toiletten. Wir mussten etwas weiter zu den Toiletten gehen und diese mit der Lebenshilfe teilen. Zu unseren Treffen alle 14 Tage kamen immer sehr viele Gehörlos und es wurde oft ziemlich eng in unserem kleinen Clubraum. Öfters waren einige der Besucher gezwungen sich im breiten Flur zu unterhalten.

1997 wurde das Gebäude von der Stadt Aschaffenburg an private Anbieter verkauft, mit der Folge, dass der Mietvertrag für unser Clubheim gekündigt wurde. Zum Glück begab sich die Stadt Aschaffenburg auf die Suche nach einem passenden Raum für uns und fand diesen im Rundgebäude des Altkrankenhauses im Erdgeschoss. Dieser Raum war jetzt größer und besaß getrennte Toiletten. Unser neues Clubheim konnte bis 45 Personen beherbergen. Bis zum Juli 2003 war dieser Raum unser Clubheim. Das Rundgebäude des Altkrankenhauses musste von der Stadt Aschaffenburg verkauft werden, deshalb wurde der Mietvertrag mit der Stadt Aschaffenburg erneut gekündigt. Wir waren enttäuscht und bekamen das Gefühl vom Pech verfolgt zu werden.

Dann hat die Stadt Aschaffenburg uns geholfen, einen geeigneten Raum für uns zu finden. Diesen fanden wir ab Juli 2003 in der Sandgasse 1, der 70 Personen fassend auch deutlich größer war als die bisherigen. Um die finanzielle Belastung durch die hohe Miete abfangen zu können, wurden mehr Veranstaltungen im Clubheim ausgerichtet, dennoch war es nicht so einfach für uns die Miete zu decken. Der Raum war sehr schön, das sagen Viele. Aber auf Dauer bestand das Problem, dass die Zahl der weit angereisten Gehörlosen und ihrer Bereitschaft immer im Parkhaus zu zahlen mit der Zeit kleiner wurde.

Im November 2006 bin ich mit Patrick nach Schweinfurt zur Arbeitstagung des Bezirksverbandes gefahren und Patrick sagte mir während der Fahrt, dass er für uns ein Vereinsheim bauen will. Damals hielt ich das nur für einen schönen Traum. Im Januar 2007 hat Patrick mich von meinem Arbeitsplatz geholt und fuhr mit mir zum Bauplatz, an dem er plante das Gehörlosenvereinsheim zu bauen. Da war ich baff, der Traum wurde Wirklichkeit.

Abschließend möchte ich ihnen noch die Aufgaben und Ziele unseres Vereins erläutern. Der Gehörlosenverein Aschaffenburg und Miltenberg ist immer bestrebt, die drohende Vereinsamung gehörloser Menschen in einer hörenden Gesellschaft durch vielfältige Aktivitäten zu verhindern. Der Verein ist für gehörlose Menschen eine zentrale Anlaufstelle. Gehörlose Menschen finden im Verein Geselligkeit mit Gleichgesinnten. Sie haben die Möglichkeit, vielfältige Freizeitangebote zu nutzen und sich über aktuelle Themen zu informieren. Im Verein. erfahren gehörlosen Menschen keine Kommunikationsprobleme. Der Verein hält in regelmäßigen Abständen Versammlungen und Treffen ab und bietet Vortrags- und Informationsabende an.
 
 
 
Um dies alles gewährleisten zu können ist es für uns zwingend notwendig über ein eigenes Vereinsheim zu verfügen. Wir haben gründlich überlegt, wie das neue Vereinsheim heißen soll. Einstimmig haben wir beschlossen, dass dieses Heim das Patrick-Göhler-Haus heißen soll, da er für uns nicht nur den Bau sondern auch die Finanzierung übernahm. Zum Dank haben wir Spenden gesammelt und ein Erinnerungsbild vom Patrick Göhler malen lassen. Siehe im Flur verhüllt. Nun sagen wir dem Patrick recht Herzlich Dank.
 
 
 
Natürlich zahlen wir auch hier Miete, aber haben nun endlich die Möglichkeit und Freiheit langfristig und sorgenfrei zu planen. Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit.

gesprochen von 1.Vors. Oswald Haun


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Bild- und Zeitungsausschnitt:

Zum Vergrößern bitte anklicken (in PDF-Datei)


Quelle: Main-Echo vom 5./6. April 2008, Ausgabe Stadt Aschaffenburg



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Deutsche Gehörlosenzeitung

Zum Vergrößern bitte anklicken (in PDF-Datei)


Quelle: DGZ 7/2008, Seite 213 und 214



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Umzug ins neue GL-Vereinsheim



Quelle: AKTUELL-Heft-Nr. 62, Seite 9



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Richtfest

Donnerstag, 18. Oktober 2007, neues Vereinsheim der Gehörlosen in Schweinheim


Quelle: AKTUELL-Heft-Nr. 60, Seite 1



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Hinterlegung der Zeitkaspel



Quelle: AKTUELL-Heft-Nr. 60, Seite 8








Quelle: AKTUELL-Heft-Nr. 60, Seite 9








Quelle: DGZ 12/2007, Seite 405



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Der erste Spatenstich 2007

Dienstag, 29. Juni 2007, neues Vereinsheim der Gehörlosen in Schweinheim



Bauherr: Patrick Göhler (gl)







Quelle: DGZ-Nr. 10/2007, seite 309








Quelle: AKTUELL-Heft-Nr. 59, Seite 5








Quelle: Zeitungsausschnitt: "Main-Echo" vom Donnerstag, 05. Juli 2007






Bildwürfel: Bauherr Patrick Göhler (gl) und Halbbruder Michael Göhler (h)


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