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Gehörlosenkultur

Gehörlose und Kultur

 

Die Gebärdensprachgemeinschaft der Gehörlosen hat im Laufe der Zeit eine eigene Kultur entwickelt, die in Gehörlosenzentren und -vereinen gepflegt wird.


Typische Ausdrucksformen sind neben Gebärden- sprachpoesie und bildender Kunst vor allem Theater, Pantomime, Tanz, Zauberei und Videoprojekte. Immer mehr gehörlose Künstlerinnen und Künstler machen mit ihren Werken auf sich aufmerksam.




 

 

In verschiedenen Großstädten gibt es Gehörlosen-Theater-Gruppen, die in Gebärdensprache ihre Stücke präsentieren und damit z.B. bei nationalen sowie internationalen Festivals beachtliche Erfolge erzielen.

Besonders eindrucksvoll kann man die Facetten dieser Kultur alle 4 Jahre bei den Deutschen Kulturtagen der Gehörlosen erleben.

Weitere kulturelle Höhepunkte für Gehörlose und ihre Freunde sind das Berliner Gebärdensprachfestival und das Deutsche Gehörlosen-Theater-Festival (DEGETH).

Wichtiger Bestandteil der Gehörlosenkultur ist auch der Sport, zu dem sich Gehörlose schon 1910 im Deutschen Gehörlosen-Sportverband zusammen- schlossen haben. Mit seinen über 12.000 Mitgliedern aus 168 Vereinen führt der Deutsche Gehörlosen-Sportverband auf Vereins-, Landes- und Bundes- ebene eigene Meisterschaften durch. 15 Auswahlmannschaften nehmen regelmäßig an internationalen Wettkämpfen und den Weltspielen der Gehörlosen teil.

Mit der Deutschen Gehörlosen-Zeitung (DGZ), der Zeitschrift Die NEUE für Gehörlose" und weiteren regionalen Gehörlosenzeitungen haben sich Gehörlose eigene Mitteilungsblätter geschaffen. Heutzutage stehen natürlich auch im Internet spezielle Informationsseiten und Diskussionsforen für Gehörlose zur Verfügung.

Quelle: Deutsche Gehörlosen-Bund e.V.



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